Beim diesjährigen Top 24 Bundesranglistenturnier in Dillingen erreichte Tom Mykietyn (TG Neuss) einen hervorragenden zweiten Platz. Darüber hinaus qualifizierten sich Leonie Berger (Borussia Düsseldorf), Marco Stefanidis (Heiligenhauser SV) und Guo Jiaxing (Borussia Düsseldorf) sicher für des Top 12 Bundesranglistenfinale. Marko Panic (Borussia Dortmund) kann sich als Neunter berechtigte Hoffnungen auf einen der vier Verfügungsplätze des DTTB machen.

 

Mit 5:0 Spielen und 15:2 Sätzen gewann Tom Mykietyn seine Gruppe sehr souverän und erspielte sich so eine gute Ausgangsposition für die Endrunde. In der ersten Runde traf er auf Daniel Rinderer (BYTTV), den er in einem engen und hochklassigen 5-Satz Match niederringen konnte. Dabei holte er nicht nur einen 1:2 Satzrückstand auf, sondern wehrte im fünften Satz, beim Stand von 8:10 noch 2 Matchbälle ab. Anschließend konnte er mit 12:10 den Halbfinaleinzug perfekt machen. Nach einem deutlichen Halbfinale gegen Heye Koepke (TTVN) sollte es gegen Kirill Fadeev (HTTV) wieder ein knappes Spiel geben. Nach einem furiosen Start (8:0) konnte er den ersten Satz mit 11:4 gewinnen. Einen der nächsten drei hart umkämpften Sätze konnte Tom sich noch sichern, sodass die Entscheidung im letzten Satz fallen musste. Hier hatte Kirill Fadeev allerdings die besseren Nerven und konnte den Satz deutlich mit 11:3 gewinnen.

 

Ähnlich wie beim Top 48 hatte Guo Jiaxing einen schweren Start in das Turnier, dabei verlor er die ersten beiden Spiele (2:3) gegen den Sieger des Top 48 Adam Janicki (HTTV) und Jeromy Löffler (TTBW). Jiaxing kämpfte weiter und konnte sich dank des besseren Satzverhältnissens mit einem Sieg Platz 4 in der Gruppe sichern. Beflügelt von der Möglichkeit, die direkte Qualifikation für das Top 12 noch zu schaffen, konnte Jiaxing sich nochmals steigern und gewann die entscheidenden Spiele in der Endrunde gegen Hegenberger 3:1 und Longhino 3:0 (beide BYTTV). Zwar verlor Jiaxing die letzten zwei Spiele deutlich, Platz acht und die direkte Qualifikation sind für ihn allerdings ein riesen Erfolg.

 

Mit zwei Siegen und drei Niederlagen konnte Rafael Schapiro (Borussia Düsseldorf) ebenfalls Platz vier in der Gruppe erreichen. In der anschließenden Endrunde musste er sich allerdings zunächst zwei Mal geschlagen geben, sodass er um die Plätze 17-20 spielte. Mit zwei abschließenden Siegen, 3:2 gegen Tran (TTBW) und Hintze (TTVN) sicherte sich Rafael einen guten 17. Patz und erreichte damit sein Ziel, sich deutlich gegenüber Platz 24 aus dem Top 48 zu verbessern.

 

Nach einem guten 10. Platz beim Top 48 hatte sich Lukas Bosbach (TTC Altena) die Qualifikation zum Top 12 als Ziel gesetzt. Leider erwischte Lukas ein rabenschwarzes Wochenende, konnte lediglich zwei Spiele gewinnen und landete am Ende auf Platz 20. Dies konnte Lukas aber nicht davon abhalten, die übrigen WTTV Starter lautstark anzufeuern und zu unterstützen, dafür gab es großes Lob vom Cheftrainer Stephan Schulte-Kellinghaus.

 

Eine gute Gruppenphase spielte Leonie Berger und besiegte dabei unter anderem die an Position eins gesetzte Wenna Tu (TTBW). Lediglich gegen die hessische Abwehrspielerin Li Tingzhuo zog Leonie den Kürzeren, dies bedeutete am Ende Platz zwei, da Wenna Tu das bessere Satzverhältnis hatte. Mit der späteren Siegerin Yuki Tsutsui (TTBW) hatte Leonie im ersten Spiel der Endrunde einen schweres Los gezogen. Vier Sätze lang war es ein enges und hart umkämpftes Spiel, im fünften Satz konnte Leonie nicht mehr zu 100 Prozent mithalten und verlor diesen mit 11:6. Anschließend machte Leonie es gegen die kleine Schwester Ayumu Tsutsui (HTTV) besser und gewann mit 3:2, sodass sie in der dritten Runde (Plätze 5-8) wieder auf die Topgesetzte Wenna Tu traf. Beide Spielerinnen merkte man den anstrengenden gestrigen Tag an, Wenna Tu konnte dies etwas besser kompensieren und gewann dieses mal 3:2. Im anschließenden Spiel um Platz sieben zeigte Leonie, dass sie auch gegen Abwehrspieler gut spielen kann und gewann gegen Finja Hasters (TTVN) klar mit 3:0.

 

Einen Glücklichen vierten Platz in der Gruppe konnte Mara Lamhardt belegen, mit 1:4 Spielen und 6:13 Sätzen war sie einen Satz besser als die fünftplatzierte Luisa Reising (TTVSA), sodass sie weiterhin die Möglichkeit der Qualifikation zum Top 12 in der Hand hatte. In der Endrunde traf sie zunächst auf Lea Fath (BYTTV) und führte sogar noch mit 2:1, allerdings zeigte Fath anschließend hervorragende kämpferische Fähigkeiten und konnte die Sätze vier und fünf mit 11:3 für sich entscheiden. Mit einer Niederlage gegen Isabelle Schütt (STTB) und zwei abschließenden Siegen gegen Felicia Behringer (TTBW) und Luisa Reising sicherte sich Mara den 17. Platz. Zusammen mit dem starken 8. Platz vom Top 48 hat Mara gezeigt, dass sie sich im letzten Jahr deutlich verbessert hat, dies macht Hoffnung für die Deutschen Meisterschaften im März.

 

Nach einem hervorragenden dritten Platz beim Top 48 hatte sich Anni Zhan (Anrather TK) die Qualifikation zum Top 12 als Ziel gesetzt. Leider musste Anni schnell erkennen, dass das Feld bei den Mädchen doch sehr eng bei einander liegt, so verlor sie in der Gruppe gegen Jana Kirner (TTBW) und Sophia Deichert (BYTTV), welche sie beim Top 48 noch besiegen konnte. Zwei gewonnene und drei verlorene Spiele bedeuteten abschließend Platz 4 in der Gruppe. In der ersten Runde konnte Anni sich mit 3:2 gegen die Siegerin des Top 48 Alexandra Kaufmann (TTBW) durchsetzen, gegen diese sie beim Top 48 noch verloren hatte. Nach einer deutlichen Niederlage gegen Wenna Tu in Runde 2 und zwei klaren Siegen in den Spielen um die Plätze 9-12 erreichte Anni einen ordentlichen 9. Platz. Leider ist Anni mit Platz 9 nicht für das Top 12 Quallifiziert, da der DTTB 4 Spielerinnen vom Top 24 freigestellt hat. Dennoch wird sie bis Februar im Training Vollgas geben, um bei einem eventuellen Nachrücken top vorbereitet zu sein.  

 

Ein nicht so gutes Wochenende erwischte Hannah Schönau, gesundheitlich etwas angeschlagen konnte sie ihre gute Leistung vom Top 48 nicht wiederholen und landete am Ende mit drei gewonnen Spielen auf Platz 23.

 

Ein hervorragendes Turnier spielte Marco Stefanidis, so sicherte er sich mit 4:1 Spielen Platz eins in der Gruppe A und schlug dabei unter anderem den Top 48 Sieger Vincent Senkbeil (TTVN) in einem stark umkämpften Spiel mit 3:2 und 12:10 im fünften Satz. Im ersten Spiel der Endrunde musste Marco Karl Zimmermann (SATTV) nach 3 Sätzen zum Sieg gratulieren. Anschließend stellte Marko seine spielerischen und kämpferischen Fähigkeiten nochmals unter Beweis und gewann gegen Robert Haufe (SATTV) und Sören Dreier (TTVN) mit 3:2. Gegen Dreier drehte er sogar einen Rückstand von 0:2 und 4:7 um. Trotz der Niederlagen im letzten Spiel um Platz fünf gegen Vincent Senkbeil hat Marco ein sehr gutes Turnier gespielt und sich verdienterweise die Qualifikation zum Top 12 und den Deutschen Schülermeisterschaften gesichert.

 

Ganz souverän startete Marko Panic (Borussia Dortmund) in das Turnier, die ersten vier Spiele gewann er alle mit 3:0. Im letzten Gruppenspiel führte er bereits 2:1 und 8:4 gegen Tom Schweiger (BYTTV), konnte die Führung allerdings nicht nach Hause bringen. Da Schweiger die übrigen Gruppenspiele auch alle gewonnen hatte, schloss Marko die Gruppe auf Platz zwei ab. Das erste Spiel der Endrunde verlor Marko gegen den späteren Sieger Felix Köhler klar mit 3:0. Auch das zweite Spiel der Endrunde konnte Marko nicht gewinnen, hier musste er sich Samuel Schürlein aus Baden-Württemberg mit 2:3 geschlagen geben. Damit spielte Marko um die Plätze 9-12 und konnte sich mit zwei Siegen gegen Robert Haufe (SATTV) und Matthias Danzer (BYTTV) Platz neun sichern. Da nur Mike Hollo (BYTTV) vom Top 24 freigestellt war, kann sich Marko sehr gute Hoffnungen auf einen Verfügungsplatz des DTTB machen.

 

In einer sehr spannenden Gruppe, bei der fünf Spieler je zwei Spiele gewannen und drei verloren, belegte Bastian Steeg (GSV Fröndenberg) einen unglücklichen fünften Platz, sodass am Ende maximal noch ein 13. Platz zu erreichen war. Trotz des verpassten Ziels, die Qualifikation zum Top 12, gab Basti nochmal alles um zumindest die direkte Qualifikation zu den Deutschen Schülermeisterschaften zu schaffen. Mit drei Siegen und einer abschließenden Niederlage holte Basti fast noch das Optimum raus und sicherte sich die direkte Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften.

 

Eine sehr schwere und ausgeglichene Gruppe hatte Charlotte Schönau (TTC 1950 Mariaweiler) erwischt, mit 2:3 Spielen und 7:12 Sätzen reichte es nur zu Platz fünf in der Gruppe. In der Endrunde feierte Charlotte zunächst drei ungefährdete Siege gegen Maxi Langschwager (TTVMV), Amelie Fischer (TTBW) und Melanie Merk (TTBW), sodass sie im Spiel um Platz 13 auf Sofia Stefanska (TTVN) traf. Hier blieb Charlotte leider chancenlos, sodass sie wie beim Top 48 am Ende Platz 14 erreichte. Damit hat sich Charlotte einen persönlichen Platz für die Deutschen Schülermeisterschaften erspielt.

 

Auch Hannah Pollmeier (TTV Hövelhof) konnte in der Gruppe zwei Spiele gewinnen, was zunächst Platz 4 in der Gruppe bedeutete. Anschließend musste sie sich allerdings Chiara Baltus (TTVB) und Melanie Merk (TTBW) geschlagen geben. In den beiden letzten Spiel zeigte Hannah nochmal was sie kann und gewann beide Spiel gegen Amelie Fischer (TTBW) und Sifan Sissi Pan (HTTV). Dies bedeutete am Ende einen ordentlichen 17. Platz.

 

Bericht und Fotos: Daniel Gerhards

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