Leonie Berger erreichte durch Siege gegen Natalie Gliewe aus Hessen (Achtelfinale) Konnte erneut jubeln: Leonie BergerKonnte erneut jubeln: Leonie Bergerund Sofia Stefanska aus Niedersachsen (Viertelfinale) souverän das Halbfinale, in dem sie gegen Katharina Bondarenko-Getz aus Thüringen antreten musste. Satz eins verlor Leonie knapp mit 12:14. Doch dann spielte die druckvoller und präziser, gewann die nächsten Sätze 11:6, 13:11, 11:6, 11:4 und stand so im Finale gegen die junge Annett Kaufmann (Baden-Württemberg), die zuvor das Halbfinale gegen Hannah Schönau mit 4:1 gewonnen hatte. Leonie, die beim Top 12 noch gegen Annett verloren hatte, agierte von Anfang an konzentriert und fokussiert und ging mit 2:0 in Führung. Annett konnte sich den dritten Satz holen, bevor Leonie wieder besser platzierte und die entscheidenden Spinduelle gewann und sich mit 4:1 am Ende ihren ersten Deutschen Einzelmeistertitel holte. "Ich habe versucht, mein bestes zu geben und freue mich total, dass ich nun auch den Deutschen Meistertitel gewinnen konnte", so eine überglückliche Siegerin.

Coach Johannes Dimmig fand für Leonie folgende Worte: „Herzlichen Glückwunsch, Leonie. Das war ein ganz tolles Match. Vier Veranstaltungen hintereinander gewonnen. Ich wünsche dir ganz viel Glück jetzt auch für die internationalen Aufgaben. Auf diese Leistungen können wir aufbauen, aber es gibt noch viel zu tun, wie du bei den Deutschen Damenmeisterschaften gesehen hast."

Hannah’s Weg ins Halbfinale führte über Laura Kaim (Hessen) im Achtelfinale und die an Position zwei gesetzte Naomi Pranjkovic aus Bayern in der Runde der letzten Acht. Wie zu erwarten, gestaltete sich dass Spiel ausgeglichen, so dass zum Entscheidungssatz kam. Hier spielte Hannah am Ende sehr mutig und gewann diesen mit 11:9 und erreichte damit das Halbfinale gegen Annett Kaufmann. In dem Duell der beiden Linkshänderinnen baute die junge Baden-Württembergerin zu viel Druck auf und gewann mit 11:8, 11:6, 11:9, 6:11 und 11:8. Aber ein toller Erfolg für Hannah, Bronze bei den Deutschen Meisterschaften.

Im Doppel trafen Leonie und Hannah auf das an Nummer Eins gesetzte Duo Naomi Pranjkovic und Annett Kaufmann. Hier erspielten sich die beiden WTTV-Mädels beim Stand von 2:1 und 10:9 sogar einen Matchball, den die Gegnerinnen leider abwehrten und sich Satz vier und danach auch den fünften Satz holten. Trotzdem: Silber gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Damit holten Leonie und Hannah zusammen Gold, Silber und Bronze!

Auch die anderen Schülerinnen spielten zum Teil ein sehr gutes Turnier:

Lea Vehreschild (DJK Rhenania Kleve) spielte in der Gruppe groß auf. Lea hatte mit Lea Lachenmayer aus Baden-Württemberg und dem Gruppenkopf Li Tingzhuo aus Hessen zwei Abwehrspielerinnen. Beide Spiele konnte Lea im Entscheidungssatz für sich Kämpfte um jeden Ball: Lea VehreschildKämpfte um jeden Ball: Lea Vehreschildentscheiden. Beeindruckend war dabei, dass Lea nie aufgegeben hat, denn gegen die Hessin lag sie bereits 0:2 und 1:7 zurück, bevor sie ihre Aufholjagd startete. Durch den Gruppensieg war Lea direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Hier wartete Anna Tietgens aus Hamburg und es sollte sich ein dramatisches Match entwickeln. In einem ausgeglichenen Spiel führte Lea im siebten Satz bereits mit 10:6, doch die Hamburgerin spielte vier sehr gute Bälle, so dass Lea den Ausgleich hinnehmen musste. Doch die Kleverin behielt die Nerven und verwandelte ihren sechsten Matchball zum 13:11. Im Viertelfinale konnte Lea gegen Annett Kaufmann nach einem 0:3 zwar auf 2:3 verkürzen, musste ihrer Gegnerin dann aber gratulieren. „Lea hat ein sehr gutes Turnier gespielt. Besonders beeindruckend war ihre mentale Stärke in knappen Spielsituationen und ihre positive Einstellung. Lea kämpft um jeden Ball, egal bei welchem Spielstand und wurde für Ihren Einsatz belohnt.“, so Betreuerin Sandra Spieler.

Ein tolles Turnier spielte B-Schülerin Melinda Maiwald (TTV Hövelhof). Im ersten Spiel gegen den Gruppenkopf Ramona Betz (Baden-Württemberg) spielte Melinda groß auf und besiegte die Favoritin in einem hochklassigen Match mit 3:2. In der nächsten Kann stolz auf ihre Leistung sein: Melinda MaiwaldKann stolz auf ihre Leistung sein: Melinda MaiwaldPartie wartete Franziska Brickl aus Bayern. Hier knüpfte die 12jährige an ihre Leistungen an und siegte mit 3:1. In ihrem letzten Gruppenspiel hatte Melinda ebenfalls ihre Chancen, verlor aber gegen Alina Schön aus Brandenburg im Entscheidungssatz. Trotzdem bedeutete dies in dieser sehr starken Gruppe Platz zwei und damit die Qualifikation zur Zwischenrunde. In dieser wartete Ayumu Tsutsui. Trotz guter Leistung verlor Melinda gegen die Hessin mit 3:0. Betreuer Daniel Gerhards war mit der Leistung sehr zufrieden: „ Melinda hat furios aufgespielt und dabei das beste Tischtennis gezeigt, was sie spielen kann. Dass dies reicht, um bei den bestens Schülerinnen in Deutschland mitzuhalten, konnten wir uns auch nicht vorstellen. Das ist ein riesen Erfolg für Melinda und ich hoffe, dass sie die gewonnene Motivation mit ins Training nehmen kann und sich weiterhin so positiv entwickelt.“

Charlotte Schönau (TTC Mariaweiler) musste in der Gruppe nach toller Gegenwehr lediglich der späteren Finalistin Annett Kaufmann  gratulieren und erreichte damit als Tabellenzweite ebenfalls die Zwischenrunde. Es wartete Jele Stortz ebenfalls aus Baden-Württemberg. Hier zeigte Charlotte ihre kämpferischen Fähigkeiten, sie lag 1:2 und 1:4 zurück, kämpfte sich zurück und holte den Satzausgleich. Auch im Entscheidungssatz war es zu Beginn sehr knapp, doch nach einem Rückstand von 3:5 agierte Charlotte sehr druckvoll und gewann am Ende deutlich und qualifizierte sich damit für das Achtelfinale. Hier war Li Meng aus dem Rheinland allerdings zu stark.

Hannah Pollmeier (TTV Hövelhof) musste in ihrem ersten Spiel gegen Milena Burandt (Bayern) eine knappe Niederlage hinnehmen. Nach einer Aufholjagd von 0:2 auf 2:2 und dann im Entscheidungssatz von 6:9 auf 9:9 musste sich Hannah am Ende doch geschlagen geben. Danach gingen auch die beiden restlichen Gruppenspiele verloren, so dass Hannah ausgeschieden war.

Bei den Schülern wurden Marko Panic (TTC Hagen), Takuto Teramae und Rafael Schapiro (beide Borussia Düsseldorf)  jeweils zweite in ihren Gruppen und erreichtenBester WTTV-Schüler: TakutoBester WTTV-Schüler: Takuto durch ihre Siege in der Zwischenrunde gegen Tom Schaufler (TTBW), Nam Hoang Thai (BETTV) und Karl Zimmermann (Sachsen) das Achtelfinale. Hier traf Marko auf Felix Köhler aus der Pfalz. Trotz großer Gegenwehr war Felix an diesem Tag besser und Marko unterlag mit 2:4. Auch Rafael Schapiro schaffte den Einzug ins Viertelfinale leider nicht. Der Düsseldorfer unterlag im Entscheidungssatz gegen einen stark aufspielenden Petros Sampakidis aus Bayern. Takuto Teramae machte es dagegen besser und besiegte erneut den favorisierten Niedersachsen Heye Koepke ebenfalls im Entscheidungssatz und zog damit als einziger WTTV'ler ins Viertelfinale ein. Hier wartete allerdings der Topgesetzte aus Bayern, Mike Hollo. Takuto kämpfte um jeden Ball, musste am Ende aber gegen einen besseren Gegner eine deutliche 4:0 Niederlage hinnehmen. Trotzdem, super Leistung von Takuto!!!

Tobias Slanina (TTC Vernich), Bastian Steeg (TuS Sundern) und B-Schüler Andre Bertelsmeier (SV Westfalia Rhynern) überstanden leider die Gruppenspiele nicht. Besonders bitter war, dass dem Westdeutschen Schülermeister, Tobias Slanina, in einer sehr starken Gruppe und trotz ansprecheneder Leistungen lediglich ein einziger Satz fehlte, um in die Zwischenrunde einzuziehen.
In der Doppelkonkurrenz scheiterten unser Schüler allesamt im Achtelfinale.

Der Titel bei den Schülern geht an Mike Hollo aus Bayern, der im Finale seinen Kollegen Hannes Hörmann mit 4:2 besiegte. Auch hier gratulieren wir herzlich!

Fotos: Daniel Gerhards

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